 |
Schlafstörungen
Schlaflosigkeit oder Insomnie ist eine Schlafstörung, die durch die Unfähigkeit in der Nacht einzuschlafen und/oder durchzuschlafen gekennzeichnet ist. Betroffene berichten, dass sie oft nur für wenige Minuten die Augen schließen und ihre Gedanken abschalten können. Folgende Störungen sind meist bei Schlafproblemen anzutreffen: Schwierigkeiten einzuschlafen, häufige Unterbrechung des Schlafes, schweres Wiedereinschlafen, frühes Aufwachen, unerholsamer Schlaf.
Vorübergehende oder transitorische Schlaflosigkeit
bezeichnet Ein- und Durchschlafschwierigkeiten, die nur wenige Tage andauern. Diese Form von Insomnie wird gewöhnlich durch Aufregung oder Stress verursacht, z.B. im Beruf, bei Antritt eines neuen Jobs, vor wichtigen Terminen, bei familiärem Beziehungsstreit sowie bei Kindern vor Prüfungen etc.
Kurzfristige oder intermittierende Schlaflosigkeit
Anhaltender Stress in Familie oder Beruf (Verlust eines Angehörigen, finanzielle Krisen) sowie Verletzungen oder physische Faktoren wie anhaltender Lärm können den Schlaf über einen Zeitraum von mehreren Wochen bis Monaten beeinträchtigen. Wenn der Stress nachlässt oder die Betroffenen sich an ihn gewöhnen, normalisiert sich der Schlaf in der Regel wieder.
Chronische Schlafstörungen
Von chronischen Schafstörungen spricht man, wenn diese über ein halbes Jahr lang anhalten. Chronische Schlafstörungen haben of Lifestyle- oder gesundheitlichen Ursprung, wie chronische Schmerzen, häufige Kopfschmerzen, Depression und andere Stimmungsstörungen, Medikationen, Stimulantia- und Alkoholabusus, Schlafapnoe, Restless Leg Syndrome und Schichtarbeit. Nach einer Studie der Amerikanischen Gesellschaft für Schlafmedizin stellen körperliche Beschwerden - wie z.B. Muskelaktivitäts- und Atmungsstörungen - bei der Hälfte der Insomniker die Ursache für chronische Insomnie dar.
Medikamente
Viele Medikamente, die zur Behandlung von Schlaflosigkeit verwendet werden, imitieren entweder Neurotransmitter oder verteilen existierende Neurotransmitter um. Sie wirken bei bereits vorhandenen Neurotransmittern, ändern aber nicht die gesamte Neurotransmitterversorgung. Dadurch ist deren Effektivität nicht selten limitiert. Wenn die Neurotransmitterversorgung unter einen kritischen Wert fällt, verlieren einige Medikamente schlichtweg ihre Wirkung.
Die Therapie - individuelles Stufenprogramm
Als besonders wirksame und nebenwirkungsfreie Behandlungsmethode bei allen durch eine Neurotransmitterdysbalance hervorgerufenen Erkrankungen hat sich die Behandlung mit den Vorstufen der Neurotransmitter erwiesen. Durch Kombination moderner Diagnostik und einem individuell auf den Patienten zugeschnittenen Therapieplan kann den Betroffenen nebenwirkungsfrei auf sanfte, natürliche Art geholfen werden.
|
 |