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Burnout
Ausgebrannt - dieses Gefühl kennt jeder, normalerweise schöpft man nach einer kurzen Erholungsphase wieder neue Energie und kann mit neuer Kraft die Probleme des Berufslebens und des Alltags bewältigen. Doch die Zeit, die ein Mensch zur Regeneration braucht, ist individuell und hängt von vielen Faktoren wie Veranlagung, Dauer der Stressbelastung, der Fähigkeit abzuschalten und Ähnlichen ab. Die Folge andauernder Stressbelastung ist oftmals ein anhaltender psychischer und physischer Erschöpfungszustand, den man auch als Burn-Out-Syndrom bezeichnet.
Die Folgen sind Antriebslosigkeit, mangelnde Leistungsfähigkeit und eine Vielzahl anderer individueller Symptome.
Individuelle Stresstoleranz
Wie gut ein Mensch Stress kompensieren kann, ist von Person zu Person äußerst verschieden, da die genetische Veranlagung eine große Rolle dabei spielt.
In der heutigen Leistungsgesellschaft wird darauf jedoch keine Rücksicht genommen, es werden immer 100% Leistung verlangt, ansonsten wird man schnell als "nicht leistungsfähig" oder gar "nicht leistungswillig" abgestempelt. In bestimmten Situationen, wie z.B. dem Schritt in die Selbstständigkeit, beruflichen Veränderungen usw. lässt sich eine hohe Stressbelastung nicht vermeiden, doch gerade in diesen Zeiträumen hat ein Ausfall aufgrund stressbedingter Erkrankungen fatale Folgen. Um diese angeborenen und/oder erworbenen Schwächen auszugleichen, ist es oftmals mit den klassischen psychologischen Tricks zur Stressbewältigung nicht getan.
Ist das komplizierte System der anregenden (exzitatorischen) und dämpfenden (inhibitorischen) Neurotransmitter dauerhaft aus dem Gleichgewicht geraten, ist es mit positivem Denken oder verbessertem Zeitmanagement nicht mehr getan. Auch das so genannte Sabbatical kommt für die meisten Patienten nicht in Frage und verschiebt zumeist das Problem nur solange, bis der Patient wieder dauerhaft Stress ausgesetzt ist.
Stress ist messbar
Bis vor einiger Zeit wurden diese Symptome noch als rein psychische Beschwerden abgetan, den Betroffenen wurde geraten, doch "einfach mal auszuspannen".
Heute ist aber klar, dass anhaltender Stress zu massiven Störungen der Balance des Stresshormon- und Neurotransmitter-Haushaltes führt, was sich auch anhand von Laborwerten nachweisen lässt. Durch fortschrittliche Methoden in der Diagnostik wie dem Neurostress-Test ist es jetzt möglich, alle relevanten Neurotransmitter zu erfassen sowie ein Tages-Cortisolprofil zu erstellen. Dieser Test kann bequem zuhause oder am Arbeitsplatz durchgeführt werden, da Speichel- und Urinproben ausreichen. Zudem sind Speichelproben in diesem Bereich bei weitem exakter als Blutanalysen.
Therapie mit Neurotransmitter – Vorstufen
Als besonders wirksame und nebenwirkungsfreie Behandlungsmethode bei allen durch eine Neurotransmitterdysbalance hervorgerufenen Erkrankungen hat sich die Behandlung mit den Vorstufen der Neurotransmitter erwiesen. Durch Kombination moderner Diagnostik und einem individuell auf den Patienten zugeschnittenen Therapieplan kann den Betroffenen nebenwirkungsfrei auf sanfte und natürliche Art geholfen werden.
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