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ADS/ADHS
Aufmerksamkeits-Defizitssyndrom
Das ADS (Aufmerksamkeits-Defizitssyndrom) ist definitionsgemäß eine neurobiologische Störung, die durch erhebliche Beeinträchtigung der Konzentration und Daueraufmerksamkeit, mangelhafte Impulskontrolle und eingeschränkte emotionale Regulation (Hypersensibilität) gekennzeichnet ist. Bei zusätzlicher motorischer Hyperaktivität bzw. Unruhe spricht man vom ADHS (auch als Struwwelpeter- oder Zappelphillip-Syndrom bekannt). Die Folgen sind bei Kindern und Heranwachsenden Fehlverhalten in der Schule, Leistungsschwäche, Lernstörungen, Impulsivität usw. Später auch Suchterkrankungen, Depressionen, Angststörungen und Schlafprobleme.
Die betroffenen Kinder leiden sehr unter der Erkrankung, da ihre mangelnde Leistungsfähigkeit bzw. Konzentrationsschwäche oftmals von Außenstehenden als "nicht wollen", Faulheit oder gar als mangelnde Intelligenz ausgelegt wird. Wobei gerade bei Kindern mit ADS/ADHS oftmals eine überdurchschnittliche Begabung festgestellt werden kann.
Grundsätzlich ist ADS/ADHS eine im Kindesalter beginnende Verhaltens- und Lernstörung. Bei ca. 30-50% der Betroffenen bleiben Aufmerksamkeitsprobleme, die emotionalen Störungen (Unruhe, Stimmungsschwankungen, Hypersensibilität usw.) sowie Impulsivität auch im Erwachsenenalter bestehen, wobei jedoch die Hyperaktivität oft verschwindet.
Ursachen des ADS/ADHS
Als Ursache des ADS/ADHS wird heute eine angeborene, neurologische Stoffwechselstörung angenommen, die zu einer Dysregulation von Neurotransmittersystemen wie Dopamin und Noradrenalin führt, was die geordnete Informationsverarbeitung im Gehirn behindert. Neben der zweifellos vorhandenen genetischen Disposition wird die Rolle verschiedener Umweltfaktoren kontrovers beurteilt. Reizüberflutung, Rauchen der Mutter in der Schwangerschaft und familiäre Probleme sind als relevante Faktoren anerkannt. Faktoren wie Nahrungsmittelunverträglichkeit, Belastung der Nahrung mit Neurotoxinen und Überempfindlichkeit gegenüber Chemikalien sind in ihrer Bedeutung umstritten, aber nicht auszuschließen. Gesichert ist das häufige Vorkommen von Mikronährstoffdefiziten sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei betroffenen Kindern.
Ebenso sollte Kryptopyrrolurie (eine enzymatische Störung) ausgeschlossen werden.
Therapie mit Neurotransmitter- Vorstufen
Als äußerst erfolgreiche nebenwirkungsfreie, natürliche Alternative zur Standartmedikation hat sich die Behandlung mit speziellen Produkten zur Wiederherstellung der Neurotransmitterbalance erwiesen. Grundlage dieser Therapie ist eine Labormessung der betreffenden Neurotransmitter. Diese beruht auf Speichel- und Urinproben, welche ohne Probleme zuhause oder am Arbeitsplatz gewonnen werden können. Zeigt die Laboranalyse Dysbalancen auf, entwickelt Ihr Arzt oder Therapeut in enger Kooperation mit auf diesem Gebiet führenden Wissenschaftlern ein individuelles therapeutisches Konzept, um das bestehende Ungleichgewicht der Neurotransmitter auszugleichen und die gesundheitlichen Störungen langfristig zu beheben. Auch Kryptopyrrolurie lässt sich durch einen Urintest ausschließen. Falls notwendig, stehen uns auch die therapeutischen Mittel zur erfolgreichen Behandlung von Kryptopyrrolurie zur Verfügung.
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